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Wie reagiert man richtig nach einem Unfall? Wie sichert man die Unfallstelle richtig? Was deckt Ihre Kfz-Versicherung bei Unfall ab? Hier geben wir Ihnen hilfreiche Tipps dazu.
Haben Sie bereits die richtige Kfz-Versicherung, so brauchen Sie sich zumindest um die finanziellen Folgen eines Unfalls keine Sorgen zu machen. Nach einem Unfall heißt es vor allem: Ruhe bewahren. Liegt ein größerer Schaden vor, empfiehlt sich immer ein Tarif mit Rabattretter, damit die Prämie überhaupt bezahlbar bleibt. Steht fest, dass Ihr Vertrag zu teuer ist, dürfen Sie diesen sogar kündigen, sobald die Kfz-Versicherung gezahlt hat.
Wer seit vielen Jahren unfallfrei fährt, kann stolz auf sich sein. Denn das Risiko, in einen Verkehrsunfall verwickelt zu werden, ist generell hoch: Über 2,2 Millionen Mal musste die deutsche Polizei im Jahr 2007 ausrücken. Alkohol, schlechte Wetterbedingungen und vor allem überhöhtes Tempo sind die Hauptrisikofaktoren: "Rasen ist nach wie vor eine Hauptursache für schwere Verkehrsunfälle", bestätigt Werner Köppel, Fachbereichsleiter Verkehrsinfrastruktur bei der Unfallforschung der Versicherer in Berlin. Fuß vom Gas lautet also die Devise, um sich und andere nicht zu gefährden. Dies gilt auch, wenn Sie Ihre Versicherungsprämien weiter niedrig halten wollen.
Niemals sollten Sie am Unfallort schriftliche Schuldgeständnisse abgeben oder auf Schadensersatzansprüche verzichten. Sie müssen sich nicht um die rechtliche Beurteilung des Unfalls kümmern, das macht Ihre Kfz-Versicherung. Die Verkehrshaftpflicht übernimmt nämlich nicht nur die Fremd-Schäden, sondern prüft automatisch, ob die Ansprüche Ihrer Unfallgegner überhaupt berechtigt sind. Bei einem selbstverschuldeten Unfall kommt darüber hinaus die Vollkasko generell für die Schäden am eigenen Fahrzeug auf. Zudem haftet sie, wenn der Unfallgegner nicht zu ermitteln ist (bei Fahrerflucht) oder dessen Fahrzeug nicht ausreichend versichert ist (ausländischer Fahrer).
Sowohl für Haftpflicht als auch für Vollkasko gilt prinzipiell: Muss die Kfz-Versicherung einen Schaden regulieren, erhöht sich mit der nächsten Abrechnung meist die Prämie. Sie werden dann leider in eine schlechtere Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse) zurückgestuft. Ausgenommen sind Tarife mit einem sogenannten Rabattretter oder Rabattschutz, den einige Gesellschaften Kunden anbieten. Alternativ rechnet Ihnen der Versicherer auf Anfrage aus, ob es sich lohnt, einen kleineren Schaden lieber gleich selbst zu übernehmen. Darüber hinaus sollten Sie nach einem Unfall stets prüfen, ob sich ein Versicherungswechsel lohnt. Denn auf der einen Seite darf man sich als Neukunde oft über besonders günstige Einstiegstarife freuen. Andererseits stuft eine weitere Gesellschaft Sie möglicherweise in eine günstigere SF-Klasse ein. Sobald der Unfallschaden von der alten Kfz-Versicherung reguliert wurde, dürfen Sie Ihren Vertrag innerhalb von vier Wochen kündigen. Unser kostenloser Kfz-Versicherungsvergleich hilft Ihnen bei der Suche nach dem besten Angebot.

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